23. März 2010
Zum zehnten Mal hat es nun Werder Bremen ins DFB-Pokalfinale geschafft. Im heutigen Halbfinale erkämpfte sich Werder Bremen ein 2:0 gegen den letzten noch im Wettbewerb verbliebenen Fußball-Zweitligisten FC Augsburg. Die beiden Treffer für Bremen erzielte der überragende Marko Marin und Claudio Pizarro.
Auf wen die Bremer im Finale treffen steht indes noch nicht fest. Erst morgen entscheidet es sich, ob es Bayern München oder der FC Schalke sein wird.
4. August 2009
Es hat wieder begonnen. Über das Wochenende und gestern fand die 1. Hauptrunde im DFB Pokal im Jahr 2009 statt. Die Überraschungen hielten sich zwar in Grenzen, dennoch taten sich einige Mannschaften schwer. Voran Bayern München, aber auch der VfB Stuttgart oder Bayer Leverkusen hatte ihre lieben Mühen. Der Hamburger SV musste gestern gar ins Elfmeterschießen und konnte erst dort gegen Fortuna Düsseldorf. Ganz bitter kam es für den FSV Mainz 05, der mit 1:2 gegen den VfB Lübeck ausschied und anschließend seinen Trainer feuerte.
Hier nun alle Ergebnisse der 1. Hauptrunde des DFB Pokal 2009:
| Heimmannschaft |
- |
Auswärtsmannschaft |
|
| VfL Osnabrück |
- |
Hansa Rostock |
2:1 |
| SV Babelsberg 03 |
- |
Bayer Leverkusen |
0:1 |
| VfB Lübeck |
- |
FSV Mainz 05 |
2:1 |
| FC Ingolstadt |
- |
FC Augsburg |
1:2 |
| Eintr. Braunschweig |
- |
Kaiserslautern |
0:1 |
| SV Wehen Wiesb. |
- |
VfL Wolfsburg |
1:4 |
| D. Dresden |
- |
1. FC Nürnberg |
0:3 |
| SG S. Großaspach |
- |
VfB Stuttgart |
1:4 |
| SC Paderborn |
- |
1860 München |
0:1 |
| SpVgg Weiden |
- |
Borussia Dortmund |
1:3 |
| SV Elversberg |
- |
SC Freiburg |
0:2 |
| FSV Frankfurt |
- |
Mönchengladbach |
1:2 |
| Unterhaching |
- |
Arminia Bielefeld |
0:3 |
| Kickers Emden |
- |
1. FC Köln |
0:3 |
| TSV G. Windeck |
- |
Schalke 04 |
0:4 |
| Magdeburg |
- |
Energie Cottbus |
1:3 |
| TB Berlin |
- |
Karlsruher SC |
0:2 |
| Wacker Burghausen |
- |
Rot-Weiss Ahlen |
5:6 |
| Preußen Münster |
- |
Hertha BSC Berlin |
1:3 |
| 1. FC Union Berlin |
- |
Werder Bremen |
0:5 |
| FC Oberneuland |
- |
1899 Hoffenheim |
0:2 |
| FC 08 Villingen |
- |
FC St. Pauli |
0:2 |
| SC C. Hamburg |
- |
TuS Koblenz |
0:4 |
| VfB Speldorf |
- |
RW Oberhausen |
0:3 |
| Rot-Weiß Erfurt |
- |
MSV Duisburg |
1:2 |
| Wormatia Worms |
- |
Greuther Fürth |
0:1 |
| Torgelower SV Greif |
- |
Alemannia Aachen |
1:4 |
| Eintracht Trier |
- |
Hannover 96 |
3:1 |
| SpVgg Neckarelz |
- |
Bayern München |
1:3 |
| Kickers Offenbach |
- |
Eintracht Frankfurt |
0:3 |
| Sportfreunde Lotte |
- |
VfL Bochum |
0:1 |
| F. Düsseldorf |
- |
Hamburger SV |
4:7 (i.E.) |
30. Mai 2009

Das DFB Pokalfinalspiel zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkuse begann dynamisch. Dieser Start wurde auch durch Unsicherheiten in beiden Mannschaften begünstigt. So entstand eine unterhaltsame Anfangsphase. Auch wenn beide Mannschaften in der ersten halbe Stunde ihre Chancen hatten, war die spielbestimmende Mannschaft klar Werde Bremen. Unsicherheitsfaktor Nummer 1 bei Bayer Leverkusen war der junge Torhüter Rene Adler, der sich zu Beginn des Spiel wohl verletzt hatte, als er mit dem Pfosten kollidierte. Allerdings war die Verletzung wohl nicht so schlimm, dass Adler sich auswechseln lassen musste. Dementsprechend spielte er mit einem Handicap weiter, was ihn in manchen Situationen nicht gut aussehen ließ.
Obwohl das Spiel wirklich nicht mit Torraumszenen geizte, konnte dennoch keine Mannschaft ein Tor in der ersten Halbzeit erzielen.
Die zweite Halbzeit begann dann gleich wie die erste aufgehört hatte. Bremen stürmte weiterhin auf das leverkusener Tor und Bayer war bemüht, ihrerseits für Druck zu sorgen. Aber schon die 58. Minute brachte das erste Tor für Bremen. Özil war es, der endlich erfolgreich abschließen konnte. Adler sah beim Schuss von Özil nicht glücklich aus, war aber unschuldig, da der Ball davor noch von Friedrich abgefälscht wurde.
Kurz nach dem Tor durfte Frank Baumann, nach 9 Jahre als Kapitän für Werder Bremen, zum letzten Mal unter Applaus das Spielfeld verlassen. Er wechselt von dem Rasen an den Schreibtisch in die Geschäftsstelle.
Der weitere Spielverlauf wurde vom Versuch der Leverkusner geprägt, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Bayer war aber weiter davon entfernt das erste Tor zu schießen, als Bremen das zweite. Wirklich hunderprozentige Torchancen gelang aber keiner Mannschaft mehr.
Bremen zog sich in den letzen Minuten stark zurück und erlaubte durch die passive Spielweise Leverkusen noch einmal ein paar gute Chancen. Doch Bayer nutze keiner dieser Chancen und so ging das Spiel mit 1:0 für Werder Bremen aus.
Insgesamt ein verdienter Gewinn des DFB Pokals für Werder Bremen. Sie waren die spielstärkere Mannschaft, die sich zwar zum Schluss zum DFB Pokal zitterten, aber auch nur deswegen, da sie nicht auf das zweite Tor spielten.
22. April 2009
Das erste große Duell zwischen Bremen und Hamburg konnten die Bremer für sich entscheiden. Allerdings ging der Einzug in das DFB Pokal Finale nicht ohne eine Verlängerung und einem anschließenden Elfmeterschießen vonstatten. Hamburg bleiben nun noch die anderen Duelle, wie beispielsweise das UEFA Pokal Halbfinale, in dem Hamburg auch auf Bremen trifft.
Das Halbfinale des DFB Pokals begann stockend. Zwar fiel schon in der 11. Minute das 1:0 für Werder Bremen durch Mertesacker, ein wirkliches Fußballfest löste diese frühe Führung aber nicht aus. Gerade einmal eine nennenswerte Chance hatte Hamburg beispielsweise in der ersten Hälfte.
Bremen verpasste es nachzulegen, sodass folgerichtig der HSV in Gestalte von Olic in der zweiten Halbzeit zum Anschlusstreffer kam. Die 67. Minute ließ alle HSV Fans aufatmen. Zwar war nach dem Ausgleich deutlich mehr Brisanz im Spiel, ein weiterer Treffer fiel in der zweiten Hälfte aber nicht mehr. Hektisch ging es dennoch in der 90. Minute dann her, als Jarolim seine Rote Karte und damit den Platzverweis abholte. Umstritten war die harte Entscheidung, da das Foul schon kurz nach der Mittellinie und fast auf der Seitenlinie begangen wurde. Fakt ist aber, dass Jarolim letzter Mann war, wenn auch kurz hinter ihm weitere Hamburger angelaufen kamen.
So musste Hamburg also die Verlängerung mit einem Mann weniger antreten. Dieses Ungleichgewicht merkte man fast von der ersten Nachspielminute an. Bremen erarbeitete sich Chance nach Chance, während Hamburg eher auf die Konter wartete. Trotz Überzahl konnte Bremen aber nicht das entscheidende Tor erzielen und auch Hamburg hatte nicht mehr viel zu bieten. Damit kam es im Gegensatz zum gestrigen Halbfinale auch noch zum Elfmeterschießen.
Dieses Elfmeterschießen gewann Werder Bremen dank eines überragenden Tim Wiese. Er parierte gleich drei Elfmeterschüsse und machte so den Einzug ins Finale perfekt. Das Endergebnis nach dem Elfmeterschießen: Hamburg 2 – Bremen 4.
21. April 2009
In einer zugegebenermaßen überweite Strecken langweiligen Partie gewinnt Bayer Leverkusen im Halbfinale des DFB Pokals gegen den FSV Mainz 05 mit 4:1.
Vor heimischen Publikum drehte Leverkusen erst in den letzen zehn Minuten auf und erzielten schließlich in der 82. Minute durch Charisteas den 1:0 Siegtreffer. Mainz spielte taktisch gut, hatte aber fast über den gesamten Spielverlauf keine Möglichkeit das Spiel für sich zu entscheiden. Leverkusen tat sich hingegen lange schwer, zeigte aber durch das späte Powerplay, dass es doch geht. Wer nun aber dachte, die Geschichte ist gegessen, der wurde eines besseren belehrt.
Durch ein kurioses Tor gelang Mainz in der 88. Minute durch Bance der 1:1 Ausgleich. Kurios deshalb, da der Leverkusener Torschütze Charisteas im eigenen Strafraum scheinbar verletzt liegen blieb. Weder Schiedsrichter Weiner, noch die Mainzer unterbrachen für eine Behandlung das Spiel. Stattdessen spielte Mainz den Angriff einfach weiter und erzielte bei den Leverkusener, die auf eine Spielunterbrechung spekulierten, den Anschlusstreffer. Damit hat Charisteas seiner Mannschaft ein Bärendienst erwiesen, da er aus meiner Sicht nicht wirklich verletzt war und danach auch weiterspielen konnte. Somit ist er an beiden Toren,m die bis dahin gefallen waren, maßgeblich beteiligt. Immerhin wurde aus dem lahmen Pokal Halbfinale, doch noch ein packender Abend.
Also ging es in die Verlängerung und Leverkusen ließ sich auch nicht lange bitten und ging schon in der 93. Minute durch Vidal mit 2:1 in Führung. Endlich zeigte Leverkusen den lang vermissten Angriffsfussball. In der 104. Minute erhöhte dann Rolfes nach einer Ecke per Kopf zum 3:1. Den Schlusspunkt setzte Michael Kadlec in der 117. Minute.
Damit zieht Bayer Leverkusen schlussendlich verdient mit 4:1 ins Finale des DFB Pokals ein.
8. März 2009
In den beiden Halbfinalen am 21./22. April treffen der Hamburger SV auf Werder Bremen und Bayer Leverkusen muss gegen den FSV Mainz 05 ran.
Das Finale wird anschließend am 30. Mai in Berlin stattfinden.
4. März 2009
Der FC Bayern München unterliegt mit 2:4 Bayer Leverkusen und scheidet damit aus dem DFB Pokal aus. Neben Leverkusen und Mainz, sind auch Bremen und Hamburg weiter. Während es Hamburg mit dem 2:1 gegen den Zweitligisten Wehen-Wiesbaden leicht hatte, konnte sich Werder Bremen, vor allem mit zwei Toren in den ersten sechs Minuten, eine gute Ausgangssituation schaffen. Der Endstand gegen den VfL Wolfsburg hieß dann nach 90 Minuten 5:2.
3. März 2009
Mit einem späten Tor gewinnt der FSV Mainz 05 mit 1:0 gegen den FC Schalke 04. Bance war es, der nach einem Freistoß unbedrängt in der 88. Minute ein paar Meter vor Neuer den Ball versenkte. Damit steht Schalke, trotz einer passablen Leistung, durch die Niederlage eine düstere Woche bevor.
Mainz hingegen kann feiern und über den DFB Pokal Halbfinaleinzug feiern.
1. Februar 2009
Die deutsche Nationaltorhüterin Nadine Angerer war heute Losfee für das DFB-Pokal-Viertelfinale. Sie zog zwei Hammerlose. So geht es für den FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg bekommt Werder Bremen zu Gast. Es folgen nun alle Partien im DFB Pokal Viertelfinale:
Bayer Leverkusen – FC Bayern München
VfL Wolfsburg – Werder Bremen
Hamburger SV – Wehen-Wiesbaden
1. FSV Mainz 05 – FC Schalke 04
Die Runde der letzten acht wird am 3. und 4. März ausgetragen.
27. Januar 2009
Der FC Bayern München hat sich stark aus der Winter-Pause zurückgemeldet. Sie zerlegten den Personal geschwächten VfB Stuttgart mit 5:1. Bei den Stuttgartern hatte man lange den Eindruck, sie würden ein Testspiel bestreiten und nicht das Achtelfinale im DfB Pokal. Außer ein nicht gegebenes Abseits-Tor und den Ehrentreffer in der 85. Minute durch Mario Gomez, konnten die enttäuschenden Schwaben keine weitere Akzente setzen.
Dem gegenüber stehen 5 Treffer der Bayern, ein vergebenen Elfmeter durch Ribery und noch viele weitere gute Chancen. Erzielt haben die fünf Tore in der 14. Minute Schweinsteiger, in der 16. Minute Ribery, in der 43. Minute Tony, in der 55. Minute Schweinsteiger und in der 59. Minute Ze Roberto.
In den anderen Achtelfinal-Spielen gewann Hamburg gegen TSV 1860 mit 3:1, Schalke gegen Jena mit 4:1 und Mainz gegen Freiburg mit 3:1. Morgen stehen 4 weitere Partien an.