26. Juni 2010
Bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika ist Michael Ballack nicht dabei, bei Chelsea London auch nicht mehr. Am Freitag hat der 98-malige Nationalspieler mit Bayer Leverkusen auf einen Vertrag bis Ende Juni 2012 geeinigt. Der derzeit noch verletzte DFB-Kapitän soll bei Bayer bis zu 15 Millionen Euro verdienen.
Der deutsche Kapitano könnte sich nach eigenen Angaben beim neuen Club unter ordnen. So meinte er:
“Das ist Sache des Trainers. Aber ich muss nicht Spielführer sein, um Verantwortung zu übernehmen. Simon Rolfes ist als Kapitän eine Größe, er hat das Amt toll ausgeführt und ich denke, dass es dabei bleibt.”
17. Mai 2010
Die Deutsche Nationalmannschaft muss ohne ihren Kapitän Michael Ballack zur Weltmeisterschaft nach Südafrika reisen. Ballack verletzte sich im FA-Cup-Endspiel gegen Portsmouth. Ironischerweise trat ihn Kevin-Prince Boateng um, der zufälligerweise auch für Ghana spielt, Deutschlands Gruppengegner am 23. Juni! Fairerweise muss man auch dazu sagen, dass Michael Ballack davor eine Ohrfeige ausgeteilt hatte, die vom Schiri nicht geahndet wurde. Kevin-Prince Boateng antwortete auf seine Weise. (weiterlesen …)
9. Mai 2010
Der Wechsel von Kevin Kuranyi zu Dynamo Moskau scheint nun fix zu sein. Auf seiner Homepage teilt der Ex-Schalker nun in einem offenen Brief an alle Schalker-Fans unter anderem mit:
[...]
Nach sorgfältigem Abwägen aller Argumente und vielen Gesprächen habe ich mich dazu entschlossen, nach Russland zu Dinamo Moskau zu wechseln. Aber ich will euch das nicht nur mitteilen, sondern auch erklären.
[...]
Anschließend informiert Kuranyi, dass er immer mit offenen Karten gespielt hätte und die Vereinsführung über seinen kommenden Wechsel Bescheid wusste. Auch als Grund für den Wechsel nach Russland gibt des Spieler an, dass das Gesamtpaket einfach gestimmt habe, wobei hier auch die finanzielle Aspekte eine wichtige Rolle spielen:
“Alles andere zu behaupten wäre heuchlerisch – und ich habe nicht vor, euch für dumm zu verkaufen.”
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5. Mai 2010
Die Uefa weicht nicht von ihrer Entscheidung ab: Franck Ribery bleibt für das Champions League Finale 2010 gesperrt. Wie heute bekannt wurde, lehnte die UEFA den Einspruch des FC Bayern München ab. Gesperrt war Ribery wegen eines groben Foulspiels im Champions League Halbfinale gegen Lyon. Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge möchte aber noch nicht aufgeben:
Wir werden gegen diese Urteil an den internationalen Sportgerichtshof in Lausanne weiterziehen!
15. April 2010
Diese Frage ist der Dauerbrenner in der medialen Fußballwelt Deutschlands. Der französische Superdribbler kokettiert seit der letzten Saison mit einem Wechsel zu einem europäischen Spitzenklub. Doch eine Vertragsverlängerung beim deutschen Rekordmeister hat er ebenfalls nicht ausgeschlossen. Ursprünglich strebte der FC Bayern eine Lösung, dieser Personalie bis Ende März/Anfang April an. Auf Wunsch Riberys änderten die Münchner jedoch ihre Strategie und gestehen dem Franzosen nun die Zeit zu, die er für seine Entscheidung benötigt. Die Entscheidung könnte jetzt auch erst nach der Weltmeisterschaft, also im Juli fallen. (weiterlesen …)
8. April 2010
Das hat er nun davon, weil er nach dem Spiel des Hamburger SV gegen Hannover eine Flasche auf einen Zuschauer geworfen hat, bekam Paolo Guerrero nun vom DFB die Quittung. So entschied das DFB-Sportgericht, dass der Hamburger für fünf Meisterschaftsspiele gesperrt ist und eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro zahlen muss.
Gegen die Entscheidung kann binnen 24 Stunden eine mündliche Verhandlung vor dem Sportgericht beantragt werden.
30. März 2010
Wie angekündigt, beendet Jens Lehmann seine Karriere zum Saisonende am 8.Mai. Dabei ist nicht nur beim VfB Stuttgart Schluss für den Torwart, sondern auch kein anderes Angebot aus dem Ausland wird er annehmen. “Das habe der Familienrat so entschieden”, sagte der 40-Jährige.
Lehmann blickt auf eine bewegte Fussballkarriere zurück. So war er vor dem VfB schon bei Schalke, beim AC Mailand, bei Borussia Dortmund und bei Arsenal London unter Vertrag. Seine größten Erfolge war 1997 der Sieg im UEFA-Cup mit Schalke 04 und die Meisterschaft mit Dortmund und Arsenal 2002 und 2004. Weiter stand er bei 61 Länderspielen im Tor der deutschen Mannschaft und war bei der WM 2006 und der EM 2008 die deutsche Nummer 1.
10. November 2009
Es klingt auf den ersten Blick, als hätte sich jemand vertan. Aber der Nationalkeeper von Hannover 96 hat sich heute das Leben genommen, wie von Enkes engen Freund und Berater Jörg Neblung bestätigt wurde. Nach ersten Meldungen soll es sich um Suizid handeln.
So soll Enke seinen “schwarzen Porsche Cayenne unweit des beschrankten Bahnübergangs geparkt haben, um dann auf die Gleise zu gehen.” Dies berichtet zumindestens sport1.de. Dort ist er dann gegen 18.25 Uhr im Stadtteil Neustadt-Eilvese von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden.
Hannovers Präsident Martin Kind informierte nicht nur die Öffentlichkeit über den Tod von Enke, sondern bestätigte auch, dass Enke labil war: “Er war labil.” Das sei in der Öffentlichkeit wohl nicht aufgefallen. “Er hat das überlagert.” Vor drei Jahren hatte Enke und seine Frau die Tochter im Alter von 2 Jahre verloren. Das Kind litt an einem angeborenen Herzfehler. Nach der Adoption des zwei Monate alten Kindes Leila hatten die Enkes eine offizielle Stellungnahme herausgegeben: “Wir sind sehr, sehr glücklich und dankbar für diesen kleinen Menschen, der in unser Leben getreten ist.”
Enke wurde 32 Jahre alt und hinterlässt seine Ehefrau Teresa und eine acht Monate alte Tochter, die das Paar im Mai adoptiert hatte.
16. Juli 2009
Das Kapitel FC Bayern München ist für Lucio abgeschlossen. Er wechselt nämlich nun nach fünf Jahren Bayern München zu Inter Mailand. Der 31-Jährige werde beim italienischen Meister einen Dreijahresvertrag unterschreiben, teilte Manager Uli Hoeneß am Donnerstag mit. „Die Vereine sind sich einig, und der Spieler ist sich mit dem Verein einig“, sagte Hoeneß.
Grund für den Wechsel ist der neue Trainer Louis van Gaal der angekündigt hatte, nicht mehr mit Lucio zu planen.
26. Mai 2009
Der Weg von Stuttgart nach München ist nicht weit, dennoch überraschte nun viele der Wechsel von Mario Gomez zum FC Bayern München. Sagenhafte 30 Millionen Euro sollen dem VfB Stuttgart schwach gemacht haben. Damit ist Gomez der teuerste Transfer der Bundesliga.
Gomez selbst meint zu dem Wechsel:
Ich freue mich auf den FC Bayern. Der FC Bayern München ist etwas Besonderes. Ich will mit diesem Klub in der kommenden Saison in der Meisterschaft voll angreifen und ich freue mich sehr auf die Spiele in der Champions League.
Es tun sich viele Parallelen zu Lukas Podolski auf. Ob dem jungen Mario Gomez ein ähnliches Schicksal wie Podolski blüht bleibt offen. Klar ist, dass bei solchen jungen Spielern die Psyche eine wichtige Rolle spielt, dies konnte/kann man bei Gomez in der Nationalmannschaft beobachten, bei der er einfach nicht trifft. Und das diese Psyche beim großen FC Bayern München, in Verbindung mit dem enormen Erfolgsdruck, schneller einen Knicks bekommen kann, ist annehmbar.
Wer also der große Verlierer ist, bleibt abzuwarten. Alle drei Parteien (Mario Gomez, FC Bayern München und auch VfB Stuttgart) würden sich anbieten …