DFB Pokal: Wacker Burghausen – Bayern München

Der FC Bayern München ist nur knapp einer Blamage entgangen. Gegen aufopferungsvoll spielende Burghauser gelang erst im Elfmeter-Schießen der Sieg über den Regionalligisten.

Das ganze Spiel über war der FC Bayern, Wacker Burghausen überlegen. Es schien nur eine Frage der Zeit, wann einer der Superstars den Ball im Tor von Wacker Burghausen versenken wird. Doch nach 45-Minuten stand es immer noch 0:0. Eine kleine Sensation, die die Burghauser vor allem ihren überragenden Torwart Manuel Riemann zu verdanken haben. An ihm kam in der ersten Halbzeit kein Ball vorbei. Alle sind sie gescheitert, ein Klose, ein Ribery und auch ein van Bommel. Als dann Klose in der 79 Minute doch den Schluss man von Wacker Burghausen mit einem Kopfball bezwingen konnte, war dies erst der Ausgleich. Denn schon in der 62. Minute köpfte der in Burghausen spielende Neubert, das 1:0. Nach dem 1:1 machte Bayern weiter druck, verpasste es aber das Siegtor zu schießen. Auch in der darauf folgenden Verlängerung scheiterten die Bayern an Manuel Riemann oder an ihrer eigenen Unfähigkeit, wie zweimal van Buyten unter Beweis stellte. Von Wacker Burghausen ging in der ganzen Zeit, kaum Gefahr aus. Man merkte die Müdigkeit den Spielern an. Mit Mann und Maus versuchte Burghausen die Bayern in das Elfmeter-Schießen zu zwingen, was ihnen letztendlich auch gelang. Und auch dort konnte der Torhüter von Wacker Burghausen Manuel Riemann wieder von sich überzeugen. So hielt er die Schüsse von Sosa und Demichelis, Altintop traf nur den Pfosten. Auf Seiten von Wacker versagten Schultz, Rodrigo Martins und Palionis. Der entscheidende Ball hielt Kahn gegen Mayer. Burghausen war so nahe dran, den Rekordmeister FC Bayern zu schlagen, am Ende hieß es aber dann 5:4 für Bayern und das Pokalaus für Wacker Burghausen.

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