DFB-Team: Joachim Löw bleibt bis 2018

Joachim Löw mag nicht die erfolgreichste aller Vereinstrainer-Karrieren in Deutschland, der Türkei und Österreich vorzuweisen haben, aber dennoch hat er sich in den vergangenen Jahren zu einem der besten Trainer der Welt entwickelt. Die Entscheidung Löw im Jahr 2004 als Assistenztrainer von Jürgen Klinsmann an den DFB zu binden hat sich definitiv als absoluter Glücksgriff erwiesen und der 55-jährige hat seitdem seine Philosophie vom modernen Angriffsfussball konsequent weiterentwickelt und perfektioniert. Als Nachfolger von Klinsmann in der Rolle des Cheftrainers der DFB-Auswahl seit 2006, schaffte es Löw die kleinen Fehler im deutschen Spiel auszumerzen und verbesserte die Geschwindigkeit des Pass-und Umschaltspiels seiner Mannschaft. Es sind eben jene Veränderungen, die das deutsche Spiel seitdem in voller Pracht aufblühen lassen.

Gleichwohl er auch das Glück besitzt über eine ganze Reihe talentierter Spieler verfügen zu können, ist es dennoch zu einem großen Teil Löws ausgezeichneter taktischen Fähigkeiten zu verdanken, dass die deutsche Mannschaft ihr gesamtes Potential abrufen konnte und Löw zu einem Nationalhelden gemacht haben. Der Gewinn der Weltmeisterschaft im letzten Jahr war hierbei ohne Zweifel die Krönung seiner bisherigen achtjährigen Amtszeit, in der seine Mannschaft zuvor bei jedem großen Turnier nur knapp einen Titelgewinn verpasste. Löws Entscheidung seinen aktuellen Vertrag bis 2018 zu verlängern, ist deshalb zweifelsfrei als großartige Nachricht für die deutsche Nationalmannschaft anzusehen, der somit weitere Jahre bevorstehen mit einem Trainer, der zumindest in 2014 nichts falsch machen konnte.

Der Triumph in Brasilien

Als dritter großer Favorit auf den Weltmeistertitel, nach Gastgeber Brasilien und Argentinien, ging die deutsche Truppe im letzten Jahr in Brasilien ins Turnier und war sich Löw von Beginn an bewusst, dass er über die richtigen Spieler vefügt, um den Weltpokal zum vierten Mal nach Deutschland zu holen. Auch Wettlustige bekräftigten diese Mitfavoriten-Stellung der deutschen Mannschaft, die auch angesichts der gnadenlosen Effizienz von Löws Mannschaft in Turnieren zahlreiche Wetten darauf platzierten mit wie vielen Toren Unterschied Deutschland gewinnen wird und wer den ersten Treffer markiert. Die Verantwortung das gesamte Turnier Ruhe zu bewahren kam hierbei vor allem Löw zu, der sich in dieser Rolle schon in den Jahren zuvor bewiesen hat.

Die Zukunft

Löws Auszeichnung zum Welttrainer des Jahres 2014, nach nur zwei verlorenen Spielen von insgesamt siebzehn Spielen während der Saison zeigt einmal mehr, wieviel Vertrauen und Unterstützung der DFB dem Trainer der Weltmeistermannschaft entgegen bringt. Es gibt wohl kaum jemanden der bestreiten kann dass Löw der perfekte Trainer für den Job ist, das absolut Beste aus der neuen Generation talentierter Fussballer heraus zuholen mit Spielern wie Götze und Müller, die sich unter seiner Führung im Weltfussball etablieren. Trotzdem darf man davon ausgehen, dass Jogies Ansprüche an seine Spieler, welche weit unter ihrem eigenen Niveau gespielt haben bei der Eröffnung zur Europameisterschaft 2016 und einer doch recht peinlichen Niederlage gegen Polen, sehr hoch sein werden. Den deutschen Fans kann also versichert sein dass die deutsche Mannschaft sich nicht auf den Lorbeeren der Weltmeisterschaft ausruht sondern mit Qualität und Höchstleitung an die EM 2016 herantritt. Schließlich verfügt Löw über Manager Qualitäten, welche versichern dass die deutsche Mannschaft auch in absehbarer Zukunft in qualifizierten Händen verweilt und als startker Anwärter auf den nächsten WM-Titel blickt.

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