31. Januar 2010
Schon zum dritten Mal in Folge holt sich Ägypten den Africa Cup. Den Ägypter reichte heute ein spätes 1:0 durch Gedo in der 85. Minute gegen Deutschlands WM-Gruppengegner Ghana. Obwohl das Spiel umkämpft war, waren richtige Torchancen Mangelware. Umso enttäuschter war das junge Team aus Ghana, als der späte Treffer fiel. Dieser war aber wunderschön durch einen Doppelpass zwischen Zidan und dem Torschützen Gedo herausgespielt und unterstrich wie schnell es gehen kann, wenn Ägypten mal das Tempo anzieht.
Ghana kann sich immerhin damit trösten, dass sie bei der Fussball -WM diesen Jahres noch einmal die Chance auf einen großen Titel haben. Dieser bleibt Ägypten verwehrt, da sie die Qualifikation nicht geschafft haben.
17. Januar 2010
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Rene Adlers Patzer – er ging zu Boden und klatschte die Freistoßhereingabe unnötiger Weise an den Pfosten, von wo die Kugel vor die Füße des Mainzers Tim Hoogland fiel. Während Adler wie ein Marienkäfer auf dem Boden lag, schob der Mainzer den Ball über die Linie in das Tor.
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Der „Rasen“ in Hamburgs HSH Nordbank Arena. Eben war er nicht, grün war er kaum. Beinahe grausames Geläuf dort, wo im Mai das Endspiel der UEFA Europa League stattfinden soll – mindestens einmal werden sie das auswechseln müssen.
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Hannovers Schwäche. Sie werden garantiert die einzige Mannschaft der Bundesliga Saison sein, die zweimal gegen Hertha verliert und das ist kein gutes Zeichen. Vor einer sog. „Mini-Kulisse“ in der heimischen Arena unterlag man dem abgeschlagenen Schlusslicht und rauscht bedrohlich schnell Richtung Abstieg…
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Stefan Kießling’s tolle Vorarbeit für Barnetta zum zwischenzeitlichen 2:1 für den Herbstmeister. Alleine auf weiter Flur schien Kießling, der auf dem Weg zur Seitenlinie den Ball Tranquillo Barnetta ahnend zwischen zwei Gegenspielern durchspitzelte und somit perfekt für den Schweizer auflegte.
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Herthas eiskalte Leistung in Hannover. Würde man Sequenzen des Spiels unter Szenen der letztjährigen Rückrunde mischen, Unterschiede wären kaum erkennbar. Hertha glänzte überhaupt nicht, hielt den Gegner irgendwie in Schacht und machte nebenher irgendwie Tore. Genauso geht Abstiegskampf, und nicht Titelkampf.
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„Eintracht“ Frankfurt – eigentlich streiten sie auf Führungsebene nur, doch nebenher sammeln sie auch kräftig Punkte, jetzt sogar gegen eine Großmacht wie Bremen, die nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Hessen hat.
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Die „Turban-Boys“ Dante und Paul Freier, die in einem Kopfballduell in der 60. Minute dermaßen aneinanderrauschten, dass beide wegen Platzwunde behandelt mussten und nur mit einem Verband um den Kopf weiterspielen konnten. Dante’s Afro wurde dadurch übrigens noch sehenswerter.
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Die Comeback-Boy Ömer Toprak vom SC Freiburg. Der Deutschtürke verletzte sich im Sommer bei einem Kartunfall beinah lebensgefährlich und greift erst jetzt wieder in den Profifußball ein.
12. Januar 2010
Keine Frage – was der togolesischen Nationalmannschaft auf dem Weg nach Angola in der von Rebellen umkämpften Region Cabinda passiert ist, gleicht einer gewaltigen Tragödie. Drei Tote und mehrere Schwerstverletzte zog der Terrorangriff mit Maschinengewehren nach sich, der Schock sitzt tief – bei den togolesischen Nationalspielern, deren Angehörigen, dem afrikanischen Kontinent und auch bei all denen, die um die Sicherheit bei der Weltmeisterschaft in Südafrika im Sommer fürchten.
Doch dieser Vorfall hat trotz aller Tragik auch abgesehen von der neuaufgerollten Sicherheitsthematik einige Fragen und Probleme ans Tageslicht gebracht. (weiterlesen …)